Psychische Erkrankungen: Wann ist eine Therapie angezeigt? Wer braucht Unterstützung?

Probleme, Schwierigkeiten und Krisen gehören zum Leben dazu. Solange wir uns ihnen gewachsen fühlen, sind wir sogar glücklich und stolz, wenn wir sie überwunden haben. Aufgaben, Probleme und Herausforderungen tragen ganz entscheidend zur Entwicklung unserer Persönlichkeit bei. Kritisch wird es, wenn uns Lebenssituationen im Beruf, in der Familie, in der Partnerschaft, im Umgang mit anderen Menschen, in der Gesellschaft - nur um einige Wesentliche zu nennen - in ein Gefühl der Überforderung oder gar der absoluten Ausweglosigkeit bringen. Dann ist unbedingt die Abklärung angezeigt, ob eine behandlungsbedürftige psychische Störung vorliegt.

Seelisch-psychische Störungen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass bestimmte Gefühle wie Freude oder Liebe nicht mehr empfunden werden können und statt dessen Gefühle wie Angst oder Traurigkeit das Leben bestimmen, oder Gefühle überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden können (Gefühl der Gefühllosigkeit).
 

Auch ständige Gefühlsschwankungen, eine eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit oder die Unfähigkeit, entscheiden und handeln zu können, vermögen Ausdruck einer psychischen Erkrankung sein. Schließlich finden psychische Störungen ihren Ausdruck auch in körperlichen Beschwerden, etwa in Verspannungen, Müdigkeit, Schmerzen oder Schlaflosigkeit.

Nicht jedes Gefühl von Leere, Resignation und Verzweiflung ist zwangsläufig Zeichen einer psychischen Erkrankung oder einer seelisch-geistigen Befindlichkeitsstörung. Bei folgenden Symptomen sollte man aber die eigene Körper-Seele-Balance besonders im Auge behalten und nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen ... ( so, wie auch bei körperlicher Erkrankungen ein (Fach-) Arzt aufgesucht wird).

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